Tattwas

Es heisst: „Durch Tattwa entsteht alles, in Tattwa lebt alles, durch Tattwa vergeht alles."

Aus diesem alten Satz können Sie unschwer entnehmen wie wichtig diese Tattwas sind. Leider weiss man im Westen gar nichts oder nur wenig darüber und deshalb schreibe ich diese Zeilen.

An und für sich gibt es 7 verschiedene Tattwas, die ersten beiden Tattwas (Adi- und das Anupadakatattwa) sind sozusagen die Ursprungstattwas. Das heisst, zuerst war das Aditattwa aus diesem ist das Anupadakatattwa entstanden und aus diesem ist wiederum das Akashatattwa entstanden.

Im Akashatattwa ist alles enthalten was Zeit und Raum hat!

Aus dem Akashatattwa entstehen auch die übrigen Tattwas und so haben wir 3 höhere und 4 niedere Tattwas. Die 4 niederen Tattwas heissen: das Vaju- (Luft-), das Tejas- (Feuer-), das Apas- (Wasser-) und das Prithivitattwa (Erdtattwa).
Für uns Menschen wirken also 5 Tattwas. Als erstes kommt die Akashaschwingung die bei Sonnenaufgang anfängt und nach circa 24 Minuten zur Vajuschwingung wechselt, dann wieder nach 24 Minuten wechselt sie zur Tejasschwingung, dann 24 Minuten lang die Apasschwingung und zum Schluss wieder 24 Minuten die Prithivischwingung. Alle 2 Stunden beginnt erneut der Durchgangszyklus dieser 5 Tattwas.

Dies besagt, dass Ihr ganzer Körper (aber auch die Umwelt) danach schwingt. Es ist aber nicht bei allen Menschen so, dass alle gleichzeitig im gleichen Tattwa sind, da die Sonne nicht überall gleichzeitig aufgeht und es kommt auch auf die Lebensweise derjenigen an...
Sie können aber auf relativ einfache Weise herausfinden in welchen Tattwa Sie sich gerade befinden. Nehmen Sie einen Spiegel und halten Ihre Nase daran wenn Sie ausatmen. Schauen Sie nun was sich für eine Kondensform auf dem Spiegel gebildet hat. Wenn das Kondensatbild gleichmässig aus beiden Nasenlöchern kommt, befinden Sie sich in einer Akashaschwingung. Dies ist eigentlich das Wichtigste was Sie wissen müssen, denn in einem Akashatattwa sollten Sie nichts Weltliches unternehmen, ausser Meditieren oder ähnliches.
Also zum Beispiel ziehen Sie keinen Heilstein (Talisman, Amulett) in dieser Zeit an. Auch Leute die pendeln (Radiästhesie), sollten unbedingt diese Schwingung beachten wenn Sie reelle Resultate haben wollen...
Das heisst aber nicht, dass Sie alle 2 Stunden Ihren Stein etc. ablegen müssen, sondern nur der Beginn einer Sache ist wichtig, und der sollte nicht in eine Akashaschwingung fallen.

Die anderen Tattwas erkennen Sie daran, dass sie nur aus einem Nasenloch den Spiegel (Sonnen- oder Mondatmung) anatmen. Weiter sehen Sie an der Form ob es sich um ein Feuer- (spitzig), Wasser- (rund), Luft- (spitzigrund) oder Erdtattwa („eckig") handelt.

Man merkt auch noch ob man im Akashatattwa ist, wenn man beim Ein- und Ausatmen darauf achtet, auf welcher Seite der Nase es kühler ist. Sind beide etwa gleich kühl, ist man in einem Akashatattwa.

Je nachdem was Sie erreichen wollen, suchen Sie sich ein Tattwa aus.

Bei ungesunder oder unnatürlicher Lebensweise, bei chronischen und akuten Leiden ist dieser Zyklus leicht bis sehr stark gestört.

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© Copyright 1999 by Marco Widmer ASTRO-TAROT