Spagyrische Essenzen

Erst seit Anfang 1997 bin ich auf diese Spagyrischen Mittel (Aurora Pharma) gestossen. Diese Kräutertinkturen zogen mich schon lange an, leider konnte ich keinen Hersteller finden, der auch wirklich Spagyrische Tinkturen herstellt. Dieses Verfahren wurde meist von Paracelsus entwickelt, kommt aber an und für sich aus der Alchemie. Spagyrik kommt vom griechischen span = trennen und ageirein = vereinen.

Als Wirkungsträger der Spagyrika gelten nicht ihre Inhaltsstoffe, sondern die durch das aufwendige Herstellungsverfahren freigelegten metaphysischen Kräfte. So zum Beispiel enthält die Spagyrische Essenz Tabak kein chemisches Nikotin mehr, sondern die geistige Substanz des Nikotins. So kann diese Essenz, ohne Nebenwirkungen, bei einer Raucherentwöhnung eingenommen werden.

Hier eine einfache Darstellung. Es ist ein sehr aufwendiges Verfahren, als erster Schritt werden die ätherischen Öle abdestilliert, dann kommt die Gärung (Putrefactio; der Pflanze wird Hefe und Zucker zugesetzt), der dritte Schritt ist die Trennung (Separatio, d.h. Destillation; flüssiges / festes), der vierte Schritt ist die Reinigung (Purificatio; das Feste wird verascht und das Flüssige wird nochmals destilliert), der fünfte Schritt ist die Vereinigung (Cohabitatio; die festen wie de flüssigen werden wieder zusammengefügt), der sechste und letzte Schritt ist die Zirkulation (Multiplicatio; die Substanzen werden zirkuliert, entspricht der homöopathischen Potenzierend).

Faszinierend ist auch bei diesen Essenzen, dass wenn man sie vorsichtig verdunsten lässt, kristallisieren sie zu wunderschönen "Kristallgrüppchen", das man leider nur mit dem Mikroskop sieht, bei etwa 70 facher Vergrösserung. Es gibt von den Kristallisationen viele wunderschöne, farbige Fotos und sogar Poster (weitere Bilder finden Sie bei Aurora Pharma, http://www.aurorapharma.com geht im Moment leider nicht).

Auch gibt es bei diesen Mitteln keine Nebenwirkungen und sie können für akute wie auch für chronische Leiden eingesetzt werden. Sie sind alkoholhaltig, können aber ohne weiteres mit Wasser verdünnt werden. In der Regel nimmt man sie vor dem Essen ein.

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